Minimalismus in der Wohnung leben:
5 gelingsichere Tipps

Minimalismus ist derzeit in aller Munde. Vor allem jetzt in Zeiten von Corona, wenn viele Menschen zu Hause in ihren Wohnungen sind. Da fällt erst richtig auf, wie viel Zeug wir eigentlich haben. In den Nachrichten ist zu hören, dass die Mülldeponien derzeit sehr stark ausgelastet sind, da viele Leute nun auch Zeit und/oder Lust zum Entrümpeln haben. Danach soll man sich freier fühlen. Doch wie verwirklicht man Minimalismus in der Wohnung am besten? Wir haben 5 Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie nach dem „Weniger-ist-Mehr-Prinzip“ Ihr Zuhause verschönern können.

Was heißt Minimalismus überhaupt?

„Minimalismus – Weniger ist jetzt“ heißt eine kürzlich erschienene Doku eines großen amerikanischen Streamingdienstes. Zwei Freunde zeigen den Zusehern fast eine Stunde lang, wie Minimalismus ihr Leben von Grund auf verändert hat. Seit Veröffentlichung ihrer ersten Doku im Jahr 2016 hat sich viel getan in diesem Bereich. Es ist ein richtiger Hype entstanden. Selbst Stars wie Kim Kardashian verschreiben sich mittlerweile diesem neuen Stil. (Wobei hier die Glaubwürdigkeit doch etwas zu hinterfragen ist.) Es soll eine Gegenbewegung sein zu einem Lebensstil frei nach dem Motto „umso mehr, umso besser“. Im Minimalismus ist es genau andersherum: „Weniger ist mehr“. Dadurch soll der Fokus wieder auf das Wesentliche gelenkt werden, also auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben, wie Beziehungen, Freundschaften und natürlich Liebe.

Minimalismus in Wohnung leben

Tipp Nr. 1: Regelmäßig entrümpeln

Um in der Wohnung beziehungsweise im Haus eine erste minimalistische Ordnung schaffen zu können, ist es wichtig, alles wegzuschaffen, was nicht mehr gebraucht wird. Daher heißt es zuallererst: entrümpeln und aussortieren was das Zeug hält. Spätestens seit die Japanerin Marie Kondo ihre eigene Aufräummethode „KonMarie“ entwickelt hat und damit weltweit zur berühmten Ordnungsberaterin wurde, ist Aufräumen und Aussortieren wieder total „in“. Bei Marie Kondo geht es immer um zwei Fragen, die man sich stellen muss: „Brauche ich diese Sache wirklich?“ bzw. „Macht mir diese Sache Freude?“ (im Originalen: „Does it spark joy?“). Wenn man nicht mindestens eine der beiden Fragen mit ja beantworten kann, sollte man die Sache aus der Wohnung aussortieren. Wenn man Dinge zweimal hat, reicht es auch sie nur einmal zu besitzen. Diese Methode soll man bei allen Dingen, die man zu Hause hat anwenden. Und ja, wirklich ALLE Dinge, die man hat. Das klingt zuerst einmal nach einem gewissen zeitlichen Aufwand, ist es auch. Aber Sie glauben gar nicht, wie viel Zeit man sich danach beispielsweise beim Umzug spart, wenn man weniger Dinge verpacken und wieder auspacken muss. Oder wie viel Zeitersparnis man hat, wenn man beim Putzen nicht mehr so viel weg- und wieder herräumen muss. Allgemein gilt bei den Sachen, die Sie behalten: Räumen Sie sie weg und lassen Sie sie nicht herumstehen. Somit ist auch alles gleich aufgeräumter. Und Sie müssen natürlich auch weniger abstauben.

Die Frage, die bleibt ist: Was mache ich mit den Sachen, die ich nicht mehr brauche? Wie bereits erwähnt quellen unsere Mülldeponien derzeit über. Minimalismus heißt gerade nicht, dass wir einfach alles aus unseren Wohnungen entfernen und dafür auf öffentlichen Plätzen massenhaft entsorgen. Eine bessere Lösung ist daher Recycling: Verschenken oder Verkaufen lautet die Devise. Kinderheime freuen sich beispielsweise sicher über alte (Kinder-)Bücher, die Altkleidersammlung über alte Kleidung, oder altes Geschirr kann auch gut in diversen Gruppen auf Facebook verschenk werden. Falls Sie Dinge wie beispielsweise nicht mehr genutzte Möbel oder ältere Handys haben, können Sie die einfach auf einer Onlineplattform verkaufen. Übrigens: Gegen die Gefahren beim Online Verkauf von Waren schützt Sie unser A1 Cyberschutz oder Drei Online-Shopping-Schutz. Und wenn sich für eine Sache wirklich kein neuer Besitzer finden lässt, dann bitte richtig beim Werkstoffhof oder Altstoffsammelzentrum entsorgen und nicht einfach im Hausmüll. Schließlich soll die Umwelt nicht wegen Ihres minimalistischen Lebens leiden.

Tipp Nr. 2: Digitale Alternativen finden

Damit sich Sachen in der Wohnung nicht (wieder) sinnlos zu häufen anfangen, ist es ratsam, auf digitale Alternativen umzusteigen: So werden die Bücher beispielsweise durch einen E-Reader ersetzt. Da braucht Ihre Bücherkollektion zu Hause weitaus weniger Platz als zuvor. Und abstauben müssen Sie das Bücherregal dann auch nicht mehr. Allgemein können viele Dinge einfach digital abgespeichert werden, anstatt sie physisch aufzubewahren. Eine weitere Idee sind digitale Bilderrahmen. So müssen Fotos nicht jedes Mal ausgedruckt werden, wenn man sie an der Wand bestaunen möchte. Und wenn man Minimalismus noch stärker leben möchte, kann man Erinnerungsstücke auch einfach abfotografieren. Dann erspart man sich eine Kiste mit all diesen Dingen. Dies ist aber bereits eher ein Tipp für Fortgeschrittene.

Minimalismus in Wohnung leben

Tipp Nr. 3: Einkaufen neu denken

In Zukunft stellen Sie sich bei jedem Kauf die Frage: „Brauche ich das wirklich?“ Die selben Gedanken wie beim Entrümpeln aus Tipp Nummer 1 sollten Sie sich auch beim Kauf von neuen Sachen machen. Dadurch spart man sich auch den ein oder anderen Cent. Aber nicht nur bei kostenpflichtigen Dingen, sondern vor allem auch bei jenen, die gratis sind, sollte man aufpassen. Bei Werbegeschenken, die man beispielsweise auf der Straße oder auf Messen angeboten bekommt, gilt es besonders aufzupassen. Fragen Sie sich daher, ob Sie wirklich noch fünf weiter Kugelschreiber, einen Wasserball, einen Einkaufsbeutel oder eine Sonnenbrille brauchen. Und manche Dinge können Sie auch selber machen. Putzmittel eignen sich dazu sehr gut. Im Netz findet man dazu zahlreiche Tipps und Tricks, wie man zum Beispiel Allzweckreiniger aus Essig ganz einfach und umweltschonend selbst herstellen kann.

Tipp Nr. 4: Gute Qualität kaufen

Ein bekanntes Sprichwort lautet „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Das gilt es bei diesem Tipp für ein Leben im Minimalismus in Ihrer Wohnung zu beherzigen. Kaufen Sie lieber qualitativ hochwertiger. Das ist zwar teurer, die Produkte halten aber dann im Normalfall auch besser und länger. Somit produzieren Sie auch weniger Müll, da Sie Dinge nicht mehrmals kaufen müssen.

Tipp Nr. 5: Eine passende Haushaltsversicherung abschließen

Aufgrund von Tipp Nummer 4 ist jetzt Ihre Wohnung auch mehr wert. Wenn Sie statt einer Küchenmaschine vom Diskonter lieber eine rote von einem sehr bekannten amerikanischen Anbieter kaufen, statt den No-Name-Musikboxen lieber eine Soundanlage einer berühmten Marke, oder die Möbel beim Tischler anfertigen lassen, als sie selbst bei einem schwedischen Möbelhaus zu kaufen, ist Ihr zu Hause auch automatisch wertvoller. Somit sind Ihre Produkte qualitativer und langlebiger. Das heißt aber auch, wenn etwas kaputt geht, oder jemand einbricht, ist Ihr Verlust höher. Daher ist es in diesem Fall besonders ratsam zu prüfen, ob Ihre Haushaltsversicherung noch auf dem aktuellen Stand ist. Die Versicherung schützt Ihren beweglichen Wohnungsinhalt bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Blitzschlag, Erdbeben, Einbruch und mehr. Dabei ist aber auch wichtig, dass die Versicherungssummen stimmen und keine Unterversicherung besteht. Bei teurerer Ausstattung und hochwertigen Möbeln gilt es, das zu berücksichtigen. Unsere LAMIE Haushaltsversicherung kann günstig online abgeschlossen werden und bietet Neuwertersatz für Ihr Hab und Gut.

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So, mit diesen fünf Tipps sind Sie bestens gerüstet für Ihren Einstieg in das minimalistische Leben zu Hause. Und jetzt heißts erst einmal: entrümpeln.

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Sophia
Sophia ist Mitglied des LAMIE Teams und hilft anderen die komplexe Welt des Versicherungsrechts leichter zu verstehen. Daneben liebt sie fremde Länder und Tee in allen nur möglichen Variationen. Für Anregungen, Wünsche oder detaillierte Fragen erreichen Sie Sophia unter blog@lamie-direkt.at